Proudly made on earth

Lima: Eine Geschichte zweier Städte

Zwei Mädchen betreiben einen mobilen Kiosk am Straßenrand. Die eine sitzt im Schatten eines roten Coca-Cola-Sonnenschirms auf einer Plastikkiste, neben ihr ein Stapel Limonadenflaschen. Die andere läuft mit Getränkeflaschen verschiedener Sorten den Gehweg entlang, auf der Suche nach Kundschaft in den vorbeifahrenden Autos.

Diese Geschichte soll von Verständigung handeln, von Menschlichkeit.

In einer Stadt voller Mauern, Eisentore und Wachposten kreuzen sich die Wege von Arm und Reich nur selten. Es mag passieren, wenn die Kinder zweier sehr verschiedener Familien über den gleichen Spielplatz toben. Wenn eine schwarze Limousine an einer roten Ampel hält und eine jugendliche Verkäuferin einem mittelalten Geschäftsmann eine Flasche Wasser reicht, auf dem Weg zu einem vermeintlich wichtigen Meeting. Oder wenn ein Student, der vom Geld seiner Eltern lebt, beobachtet, wie eine mittellose Surferin die Wellen bezwingt.

Die Orte, die diese Begegnungen möglich machen—die Straße, der Strand, die öffentliche Bibliothek—sind rar gesät und scheinen zu schrumpfen, nicht nur in Lima, überall auf der Welt. Obendrein wirkt es, als nähmen die Leute auch an diesen Orten kaum noch Notiz voneinander, bevor sie dorthin zurückkehren, wo sie vermeintlich hingehören, oder von wo sie nicht entkommen können.

Nach dieser deprimierenden Wendung soll die Geschichte mit einer Reihe von Bilder enden, einer Nebeinanderstellung gegenläufiger Existenzen, die so oft aneinander vorüberziehen, ohne eine Spur zu hinterlassen. Erlösung naht. Menschlichkeit ist möglich.

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