Proudly made on earth

Die Insel, die auf mich gewartet hat: Island im März (1/2)

Eine verlassene Straße verlauft in einer geraden Linie horizontal am Fuße einer schneebedeckten Bergkette, die im Sonnenlicht glänzt.

Ich weiß nicht, warum die perfekte Welt eine Insel sein muss. Ich weiß nur, dass ich nicht als einziger so fühle.

Thomas Morus legte sich nie fest, ob er sein Utopia als glücklichsten der Orte schuf oder doch den Ort, den es nicht geben kann. Andererseits war es ihm so wichtig, dass es jenseits des Festlands liegen sollte, dass er die Bevölkerung ihre Insel mühsam aus dem Fels einer einstigen Halbinsel hauen ließ.

Das könnte zweierlei bedeuten. Es könnte bedeuten, dass was zu gut für diese Welt ist, außerhalb von ihr existieren muss, nicht nur weil es kontrastiert, abgehoben, mystifiziert werden muss, sondern mehr noch aktiv beschützt vor einer möglicherweise vernichtenden äußeren Kraft. Es könnte auch bedeuten, dass was wie die vollkommene Schöpfung eines höheren Wesens wirkt, in Wirklichkeit das Werk vieler Hände ist, die Schaufel für Schaufel einer geteilten Zukunftsvorstellung entgegenbewegen. Das Paradies ist kein Ursprung, sondern ein Ziel, das mit Vorstellungsvermögen und harter Arbeit erreicht werden kann.

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